Kreditlexikon
Falls Sie mit einigen Kreditbegriffen
Schwierigkeiten haben, haben wir hier die Lösung.
Im Kreditlexikon finden Sie viele wichtige Begriffe zum
Thema Kredit. Wir erklären Ihnen hier verständlich, was
beispielsweise unter Amortisation oder Zweckerklärung zu verstehen
ist.
A
Ablösewert
Ablösewert bezeichnet den buchhalterischen Wert einer
Ware.
Ablösung
Eine Ablösung ist die Tilgung eines Kredites mit Kapital, das durch
einen neuen, aber günstigeren, Kredit finanziert wird.
Abmahnung
Mit einer Abmahnung wird der Kreditnehmer immer dann konfrontiert
werden, wenn er seine Verpflichtungen aus dem Kreditvertrag nicht
erfüllt.
Abnahmeverpflichtung
Die Abnahmeverpflichtung ist ein Teil des Kreditvertrages und
verpflichtet den Kreditnehmer dazu, den jeweiligen Kreditbetrag
innerhalb einer bestimmten Frist abzunehmen.
Abschreibung
Jede Ware und jedes Vermögen eines Unternehmens (gemeint sind hier:
Anlagevermögen und Umlaufvermögen) verliert über seine Lebensdauer
hinweg an Wert.
Abtretung
Bei einem Kreditvertrag gibt es zwei Parteien, Kreditnehmer und
Kreditgeber, auch Schuldner und Gläubiger genannt.
Abtretung einer Grundschuld
Mit Grundschuld bezeichnet man eine Sicherheit für den
Darlehensgeber.
Allgemeine Darlehensbedingungen
Die allgemeinen Darlehensbedingungen sind Teil des Kreditvertrages
für den Ratenkredit.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Wer mit Waren oder Dienstleistungen handelt, legt Allgemeine
Geschäftsbedingungen (AGB) fest.
Amortisation
Wenn die Kosten einer Ware oder einer Dienstleistung durch den
Einsatz dieser Ware bzw.
Amtlicher Lageplan
Im amtlichen Lageplan sind alle Details zu einem Grundstück
verzeichnet.
Andienungsrecht
Das Andienungsrecht ist bei Teilamortisationsverträgen von
Bedeutung.
Anfänglicher effektiver Jahreszins
Wer Geld verleiht, muss angeben wie viel Zinsen er für diesen
Kredit verlangt.
Anschaffungskosten
Beim Kauf von Wirtschaftsgütern fallen verschiedene Kosten
an.
Anzahlung
Die Anzahlung ist die Zahlung eines Teilbetrages einer
Gesamtsumme.
Arbeitgeberdarlehen
Ein Arbeitgeberdarlehen ist ein dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber
zur Verfügung gestellter Geldbetrag mit vergleichsweise günstigen
Zinssätzen.
Ausbauhaus
Ein Ausbauhaus ist der Zustand eines Neubaus, wie dieser vom
Bauunternehmen geliefert werden kann.
Auszahlung (Valutierung)
Erst wenn sämtliche Unterlagen beim Kreditinstitut vorliegen, wird
ein Kredit an den Kreditnehmer ausbezahlt.
Auszahlungskurs
Nicht jeder Kredit wird vom Kreditgeber in voller Höhe
ausbezahlt.
Auszahlungsvoraussetzung
Damit ein Kredit vom Kreditgeber an den Kreditnehmer ausgezahlt
werden kann, muss der Kreditnehmer die Auszahlungsvoraussetzungen
erfüllen.
Autokredit
Mit einem Autokredit finanziert man die Anschaffung eines
Kraftfahrzeuges.
Avalgebühr
Bei einem Avalkredit übernimmt eine nicht am Kreditvertrag
beteiligte dritte Stelle die Bürgschaft für diesen
Kredit.
Avalkredit
Bei einem Avalkredit übernimmt eine dritte Person oder eine
Institution die Garantie als Bürge.
B
Bagatellkredit
Beim Bagatellkredit handelt es sich um einen Kredit mit niedriger
Auszahlungssumme.
Barkredit
Beim Barkredit wird, anders als der Name vielleicht suggeriert,
kein Geld in bar an den Kreditnehmer ausbezahlt, sondern eine
sogenannte Kreditlinie auf seinem Girokonto eingeräumt.
Basisfinanzierung
Eine Basisfinanzierung dient dem Eigentumserwerb und findet über
einen längeren, vertraglich festgelegten Zeitraum
statt.
Basisleasing
Das Leasing ist eine Art der Finanzierung, die vor allem bei der
Fahrzeugfinanzierung gern genutzt wird.
Baudarlehen
Das Baudarlehen ist ein Darlehen, das ausschließlich für den
Immobilienerwerb oder für die Finanzierung von Baumaßnahmen
verwendet werden darf.
Baufortschritt
Der Baufortschritt bezeichnet die unterschiedlichen Bauabschnitte
eines Neubaus.
Baugeld
Im weiteren Sinne spricht man von Baugeld, wenn von Kapital die
Rede ist, mit dem der Bau oder der Kauf von Immobilien finanziert
wird.
Baugenehmigung
Um den Neu- oder Umbau eines Gebäudes vornehmen zu dürfen, muss
eine Baugenehmigung vorliegen.
Baukosten
Als Definition der Baukosten werden nur Kosten bei Neubauten
berücksichtigt.
Bauträger
Unter einem Bauträger versteht man ein Unternehmen, das sich darauf
spezialisiert hat, Grundstücke zu kaufen, schlüsselfertige Häuser
oder Eigentumswohnungen darauf zu errichten und diese anschließend
an meist bereits vorgemerkte Käufer zu verkaufen.
Beamtendarlehen
Wie der Name schon impliziert, wird ein Beamtendarlehen an Beamte,
Pensionäre und Angestellte im öffentlichen Dienst vergeben, wobei
der Angestellte im öffentlichen Dienst diese Stellung seit
mindestens 5 Jahren innehaben muss.
Bedingungen
Bevor es zur Auszahlung eines Kredites kommt, stellt der
Kreditgeber verschiedene Bedingungen auf, die im Kreditvertrag
festgehalten werden.
Bedingungsanpassung
Die Bedingungsanpassung spielt im Bereich der Immobilienkredite
eine wichtige Rolle, da hier die Laufzeit in der Regel länger als
die entsprechende Zinsbindungsdauer ausfällt.
Belastung
Der Begriff Belastung findet im Bereich der Darlehensvergabe
Anwendung.
Beleihungsgrenze
Die Beleihungsgrenze gibt den prozentualen Anteil eines pfändbaren
Objektes an seinem Verkehrswert an, der unter Berücksichtigung der
gesetzlichen Vorschriften der Banken und Sparkassen von diesen
beliehen werden darf.
Beleihungsobjekt
Bei einem Beleihungsobjekt handelt es sich um eine Immobilie, die
als Sicherheit für ein Immobiliendarlehen herangezogen
wird.
Bereitstellungszinsen
Für Kredite, welche die Bank einem Kreditnehmer bereitstellt, die
aber nicht sofort in Anspruch genommen werden, berechnet die Bank
Bereitstellungszinsen.
Besicherung
Die Höhe von Sollzinsen kann durch die Vorlage von Sicherheiten
gesenkt werden, sofern der Verkehrswert einen signifikanten Teil
des Kredites ausmacht.
Besitz
Der Begriff Besitz ist in § 854 BGB definiert, nach dem die Person
mit der Verfügungsgewalt über eine Sache der Besitzer
ist.
Beurkundung
Eine Beurkundung erfolgt bei verschiedenen Rechtsgeschäften durch
einen Notar.
Bewirtschaftungskosten
Die Bewirtschaftungskosten sind die Kosten, die bei der
Bewirtschaftung und dem Erhalt einer Immobilie
anfallen.
Bodenwert
Im Rahmen der Wertermittlung für Immobilien wird der Bodenwert von
Grundstücken ermittelt.
Bonität
Wer einen Kredit beantragen will, muss nachweisen können, dass er
in der Lage ist, das geliehene Geld wieder
zurückzuzahlen.
Bonitätsprüfung
Mit der Bonitätsprüfung sichert sich ein Kreditgeber
ab.
Bonitätsunterlagen
Der Kreditentscheidungsprozess basiert im Grunde genommen bei jeder
Bank oder Sparkasse auf der Bewertung der individuellen
Bonitätsunterlagen des Antragstellers.
Brandversicherung
Wer Geld für den Erwerb oder Bau einer Immobilie benötigt, muss dem
Kreditinstitut nachweisen können, dass die Immobilie gegen einige
Gefahren abgesichert ist.
Briefgrundschuld
Die Briefgrundschuld bezieht sich auf einen eingetragenen Anspruch
des Gläubigers im Grundbuch.
Brutto
Der Begriff "Brutto" bezeichnet eine Gewichts- oder Finanzgröße,
die aus mehreren Bestandteilen besteht.
Bürgschaft
Bei einer Bürgschaft verspricht der Bürge einem Gläubiger für die
Verpflichtung des Schuldners aufzukommen.
Bürgschaftsgebühr
Die Bürgschaftsgebühr wird von der Bank bei Krediten berechnet, bei
denen eine Bürgschaft als Sicherheit für den Kredit dient.
C
Camping Versicherung
Bei einer Camping Versicherung handelt es sich um eine
Versicherung, mit denen verschiedene Camping-Fahrzeuge versichert
werden können.
Cashflow
Mit dem Cashflow eines Unternehmens wird seine Liquidität
bezeichnet; die Frage also, wie sehr das Unternehmen in der Lage
ist, notwendige Ausgaben für den Substanzerhalt und Investitionen
selbst zu finanzieren, ohne auf fremde Gelder (Kredite, Darlehen)
zugreifen zu müssen.
Codieren
Der Begriff Codieren bezeichnet die technische Umwandlung von
Daten.
Courtage
Courtage ist die Gebühr, die ein Makler für seine Dienste
berechnet.
D
Damnum
Wer ein Darlehen beantragt, erhält oft von der Bank eine niedrigere
Summe ausbezahlt als vereinbart.
Darlehen
Mit der Einigung auf Vergabe von einem Darlehen gehen die
involvierten Parteien (Darlehensgeber und -nehmer) einen
schuldrechtlichen Vertrag auf Überlassung eines bestimmten
Geldbetrags oder einer vertretbaren Sache gegen Zahlung von Zinsen
ein.
Darlehensantrag
Bevor ein Darlehensvertrag zwischen dem Darlehensnehmer und dem
Darlehensgeber zustande kommen kann, muss der Darlehensnehmer einen
Darlehensantrag an den Darlehensgeber übermitteln.
Darlehensbedingungen
Darlehensbedingungen sind Konditionen, zu denen ein Darlehensgeber
bereit ist, Darlehen zu vergeben.
Darlehensgeber
Ein Darlehensgeber kann eine natürliche oder juristische Person
sein, die einer privaten Person oder einem Unternehmen einen
Geldbetrag zur Verfügung stellt.
Darlehensgesamtbetrag
Bei einer Darlehensvergabe ist zwischen dem Auszahlungsbetrag und
dem Darlehensgesamtbetrag zu unterscheiden.
Darlehensnehmer
Bei einem Darlehensnehmer handelt es sich um eine natürliche,
juristische Person oder um eine Körperschaft des öffentlichen
Rechts.
Direktbank
Eine Direktbank ist eine Bank ohne eigenes Filialnetz.
Disagio
Wertpapiere, Kredite oder Sorten, ausländische Währungen, werden
nicht in jedem Fall in der vereinbarten Höhe, dem Nennwert,
ausgegeben.
Drittkäuferbenennungsrecht
Bei Leasingverträgen kann ein Drittkäuferbenennungsrecht
vorliegen.
E
Effektivzins
Beim Effektivzins handelt es sich primär um einen Begriff aus der
Kreditwirtschaft, der die jährlichen Kosten für Kredite auf Basis
der nominalen Kredithöhe angibt.
Eigenkapital
Der Begriff Eigenkapital bezeichnet die Eigenmittel einer
Person.
Eigenleistungen
Der Begriff der Eigenleistungen findet sowohl auf der privaten als
auch auf der unternehmerischen Ebene Verwendung.
Eigennutzung
Der Begriff Eigennutzung ist im Bereich des selbst genutzten
Wohneigentums zu finden und bezieht sich auf eine
Immobilie.
Eigentum
Der Begriff Eigentum bezeichnet die Verfügungsgewalt über eine
Sache aufgrund eines rechtlichen Anspruchs.
Eigentumswohnung
Immobilien kann man mieten oder kaufen.
Einheitswert
Der Begriff Einheitswert ist im Bereich des deutschen Steuerrechts
zu finden und stellt die Grundlage für die Bemessung von
verschiedenen Steuern dar.
Einkommensnachweise
Kreditinstitute vergeben Kredite nur, wenn zu erwarten ist, dass
der Kreditnehmer den Kredit zurückzahlen kann.
Einkünfte
Einkünfte setzen sich aus Pachtzinseinnahmen, Mieteinnahmen und
unter Umständen aus Werbungskosten zusammen.
Einliegerwohnung
Bei einer Einliegerwohnung handelt es sich um eine Wohnung, die
einem Wohnhaus angeschlossen ist, aber eine eigene Wohneinheit
darstellt und damit auch eigenständig vermietbar ist.
Endfälliges Darlehen
Bei einem endfälligen Darlehen handelt es sich um ein Darlehen, bei
dem das Kapital getrennt von den Zinsen zurück bezahlt
wird.
Erbbaurecht
Das Erbbaurecht begünstigt den Berechtigten, auf oder unter einer
fremden Grundstücksfläche zu bauen.
Erstrangige Hypothek
Unter einer erstrangigen Hypothek versteht man eine Hypothek, die
zur Sicherung einer Forderung ein Grundstück belastet und als erste
Hypothek im Grundbuch zu diesem Grundstück eingetragen wird.
F
Fahrzeugpreis
Der Fahrzeugpreis ist der Preis, der für ein Fahrzeug zu zahlen
ist.
Fahrzeugpreis
Der Fahrzeugpreis ist der Preis, der für ein Fahrzeug zu zahlen
ist.
Fertighaus
Als Fertighäuser werden Neubauten bezeichnet, die aus
vorgefertigten Teilen bestehen und nur noch am Standort endmontiert
werden.
Festzinshypothek
Der Begriff Festzinshypothek bezeichnet einen Zinssatz, der in der
Regel von einer Hypotheken-Bank im Rahmen einer Finanzierung für
eine gewisse vertragliche festgelegte Zeit Gültigkeit
hat.
Feuerversicherung
Eine Feuerversicherung schützt das Vermögen des
Versicherungsnehmers gegen Schäden, die durch Feuer hervorgerufen
werden.
Finanzierung
Unter Finanzierung versteht man im landläufigen Sinne die Bezahlung
einer Sache über einen längeren Zeitraum hinweg.
Finanzierung aus einer Hand
Finanzierung aus einer Hand bezeichnet die finanzielle Betreuung
bei einem größeren Vorhaben durch ausschließlich ein
Kreditinstitut.
Finanzierungsplan
Grundsätzlich bedarf es bei der Finanzierung einer Immobilie ebenso
wie beim Erwerb eines anderen Objekts eines
Finanzierungsplans.
Freistellungserklärung
Beim Bau von Eigentumswohnungen durch einen Bauträger sichert sich
dessen Bank in der Regel durch eine Globalgrundschuld an allen
Eigentumswohnungen ab.
Fremdkapital
Der Begriff Fremdkapital bezeichnet jenes Geld, welches ein
Darlehensnehmer von einem zumeist gewerblichen Darlehensgeber zur
Verfügung gestellt bekommt.
G
Gebäudewert
Zusammen mit dem Bodenwert bestimmt der Gebäudewert den
Verkehrswert einer Immobilie, der seinerseits die Grundlage für die
Bestimmung des angemessenen Kaufpreises einer Immobilie
darstellt.
Gebrauchtfahrzeug
Ein Gebrauchtfahrzeug ist ein Fahrzeug, welches vor dem Erwerb
durch den Käufer bereits im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen
war und durch den Kauf wieder zugelassen oder umgemeldet
wird.
Geldbeschaffungskosten
Unter den Geldbeschaffungskosten versteht man Kosten, die
sprichwörtlich für die Beschaffung von Geld anfallen.
Gesamtschuldner
Ein Darlehen kann durch einen oder durch mehrere Darlehensnehmer
aufgenommen werden.
Gewerbedarlehen
Auch gewerblich genutzte Objekte können durch ein Gewerbedarlehen
finanziert werden.
Gläubiger
Ein Gläubiger ist eine natürliche oder juristische Person, die
einen Anspruch gegen einen Dritten hat.
Grundbuch
Im Grundbuch werden alle Rechte an Grundstücken genau
dokumentiert.
Grunderwerbsteuer
Beim Kauf von Immobilien fällt auch eine Gebühr für den Staat
an.
Grundpfandrecht
Das Grundpfandrecht ist ein Recht, das sich ein Gläubiger sichert,
um im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners nicht leer
ausgehen zu müssen.
Grundschuld
Eine Grundschuld ist eine Art der dinglichen Sicherheit, in Form
eines Rechts auf die Verpfändung eines Grundstücks.
Grundsteuer
Die Grundsteuer ist eine Steuer, die jährlich von den Gemeinden auf
ein Grundvermögen erhoben wird und von jedem Eigentümer eines
Grundstücks zu zahlen ist.
H
Halter
Das deutsche Rechtssystem unterscheidet zwischen Eigentümer und
Besitzer.
Herstellungskosten
Die Herstellungskosten sind die Summe aller Kosten, die für die
Herstellung eines Produktes entstehen.
Hypothek
Die Hypothek ist eines der drei Grundpfandrechte (neben der
Grundschuld und der Rentenschuld).
Hypothekenbanken
Hypothekenbanken sind privatrechtliche Banken, die sich auf die
Vergabe von langfristigen Krediten spezialisiert haben.
I
IFA
Die Abkürzung IFA steht für Independent Financial Adviser und
zeichnet damit Berater aus dem Finanzwesen aus, die unabhängig von
Banken und Sparkassen agieren (Bankenunabhängiger
Finanzberater).
Immobilie
Der Begriff Immobilie stammt aus dem Lateinischen und bedeutet
"unbewegliche Sache".
Immobilienfonds
Ein Immobilienfonds ist eine spezielle Art von Fonds, der
ausschließlich in unbewegliche Sachwerte investiert.
Indexfonds
Indexfonds sind Fonds, die hauptsächlich in Wertpapiere eines
bestimmten Index investieren.
Inkasso
Der Begriff Inkasso bezeichnet den Einzug von Forderungen aufgrund
eines vertraglichen Anspruchs eines Dritten im Auftrag eines
Gläubigers.
Innenfinanzierung
Der Begriff Innenfinanzierung bezeichnet eine Finanzierung, die
ausschließlich durch eigene Mittel erfolgt.
Insolvenzverfahren
Wenn ein Kreditnehmer (Schuldner) seine Schulden nicht mehr
zurückzahlen kann, verletzt er seine Verpflichtungen: Er wird
insolvent.
Investitionsgut
Der Begriff Investitionsgut stammt aus der Betriebs-
beziehungsweise Volkswirtschaftslehre und bezeichnet ein
langlebiges Wirtschaftsgut, welches für die Produktion von anderen
Gütern oder Dienstleistungen benötigt wird und kann daher dem
Anlagevermögen zugeordnet werden.
Investmentfonds
Ein Investmentfonds ist eine beliebte Form der privaten
Geldanlage.
J
Jahresleistung
Auf der Grundlage vom Nominalbetrag sowie des Zins- und
Tilgungssatzes wird die Jahresleistung ermittelt.
Jahresüberschuss
Gewinn wird als Jahresüberschuss bezeichnet und setzt sich aus der
Differenz von Erlösen und Kosten zusammen.
Juristische Person
Als juristische Person wird ein Zusammenschluss von Personen
bezeichnet (zum Beispiel Unternehmensformen aus der Wirtschaft)
oder ein Zusammenschluss von Vermögen, auch Vermögensmasse genannt
(zum Beispiel eine Stiftung).
K
Katasteramt
Das Katasteramt ist eine Behörde und somit eine Einrichtung des
Staates oder einer Kommune.
Kilometervertrag
Ein Kilometervertrag ist ein Leasingvertrag, bei dem die
Laufleistung des Autos während des Leasings festgeschrieben
ist.
Konsumkredit
Ein Konsumkredit ist ein nicht zweckgebundener Ratenkredit, bei dem
der Darlehensnehmer das Darlehen bar ausgezahlt bekommt und frei
verwenden kann.
Kredit
Wer einen Kredit erhält, bekommt Geld oder Waren für einen
vereinbarten Zeitraum zur Verfügung gestellt.
Kredit ohne Schufa
Wer Geld verleiht will sichergehen, dass er das Darlehen, den
Kredit zurückerhält.
Kreditbedarf
Der Begriff Kreditbedarf bezeichnet die Summe, die für die
Anschaffung eines Gutes durch einen Darlehensgeber finanziert
werden muss.
Kreditgeber
Als Kreditgeber wird eine natürliche oder juristische Person
bezeichnet, die einen Kredit an einen Kreditnehmer
vergibt.
Kreditgebühr
Eine Kreditgebühr wird von vielen Banken bei Kreditanträgen
erhoben.
Kreditinstitut
Ein Kreditinstitut ist ein Unternehmen, das Geldgeschäfte im
gewerblichen Umfang betreibt (und deswegen auch Geldinstitut
heißt).
Kreditkonditionen
Der Begriff Kreditkonditionen umfasst alle Bedingungen und
Vertragsbestandteile, die beim Abschluss eines Darlehensvertrags
Gültigkeit besitzen.
Kreditkonsolidierung
Bei einer Kreditkonsolidierung handelt es sich um die
Zusammenfassung mehrerer Kredite.
Kreditleihe
Bei der Kreditleihe erhält der Antragsteller von seiner Bank einen
sogenannten Akzeptkredit beziehungsweise Avalkredit.
Kreditlimit
Mit Kreditlimit wird die Obergrenze eines Verfügungsrahmens
bezeichnet.
Kreditnebenkosten
Kreditnebenkosten sind alle Kosten, die zusätzlich zur eigentlichen
Kreditsumme anfallen.
Kreditnehmer
Als Kreditnehmer wird eine juristische oder natürliche Person
bezeichnet, die von einem Geldgeber (Gläubiger) Geld erhalten
hat.
Kreditprüfung
Bei einer Kreditprüfung wird die Kreditwürdigkeit des
Antragstellers überprüft.
Kreditrating
Der Begriff Kreditrating kommt aus dem Englischen und bezeichnet
die Einschätzung sowie Einstufung des Ausfallrisikos eines
Antragstellers seitens der Bank.
Kreditrevision
Zur Risikoeinschätzung der Kreditnehmer bilden Banken
Risikoklassen, in die die Kredite eingestuft werden.
Kreditrisiko
Das Kreditrisiko ist die Gefahr, dass ein Gläubiger vom Schuldner
keine Tilgungsraten für einen laufenden Kredit erhält.
Kreditvergabe
Sobald ein Kreditinstitut sich für die Vergabe eines Kredites an
einen Antragsteller entscheidet und ihm eine festvereinbarte Summe
zur Verfügung stellt, liegt eine Kreditvergabe vor.
Kreditvermittlung
Verbraucher haben die Möglichkeit, ein Darlehen direkt bei einem
Kreditinstitut zu beantragen.
Kreditvertrag
Der Kreditvertrag ist ein Rechtsgeschäft zwischen Kreditgeber
(Gläubiger) und Kreditnehmer (Schuldner): Der Gläubiger leiht dem
Schuldner Geld.
Kreditwesengesetz (KWG)
Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt die rechtlichen Vorschriften im
Zusammenhang mit Finanzdienstleistungen, Finanzholding
Gesellschaften und Kreditinstituten.
Kreditwürdigkeit
Die Kreditwürdigkeit stellt die Bonität, also die Zahlungsfähigkeit
eines Antragstellers dar.
Kündigung
Eine Kündigung ist laut deutscher Rechtsprechung ein Geschäft, bei
dem ein Vertragspartner den Vertrag auflöst.
L
Laufleistung
Bei Kraftfahrzeugen werden die gefahrenen Kilometer als
Laufleistung bezeichnet.
Laufzeit
Die vertraglich festgelegte Zeit zwischen einer Kreditaufnahme und
Kreditrückzahlung wird Laufzeit genannt.
Leasinggeber
Ein Leasinggeber ist häufig eine Bank oder auch eine
Leasing-Gesellschaft, die Leasingverträge anbietet.
Leasingnehmer
Beim Leasing ist zwischen dem Leasingnehmer und dem Leasinggeber zu
unterscheiden.
Leasingobjekt
Das in einem Leasingvertrag bezeichnete Wirtschaftsgut wird
Leasingobjekt genannt.
Leasingraten
Die Leasingrate bezeichnet die Höhe der monatlichen Rate, die ein
Leasingnehmer für ein Objekt an den Leasinggeber zu zahlen
hat.
Leasingsonderzahlung
Durch eine Leasingsonderzahlen kann die monatliche Leasingrate
verringert werden.
Leasingvertrag
Ein Leasingvertrag regelt die Dauer und die Konditionen für eine
Mietüberlassung, beispielsweise beim Leasing eines
Kraftfahrzeugs.
Legitimationsprüfung
Bei der Legitimationsprüfung wird die Identität einer natürlichen
oder juristischen Person überprüft.
Liquidität
Die Liquidität ist die Fähigkeit von Unternehmen oder
Privatpersonen, seinen Zahlungsverpflichtungen pünktlich
nachzukommen.
M
MaBV
Der Begriff MaBV ist die amtliche Abkürzung für die Makler und
Bauträgerverordnung und stellt die Grundlage für verschiedene
Berufsfelder.
Machnung
Unter Mahnung versteht man die Zahlungserinnerung mit einer Frist,
in der ein Zahlungsrückstand innerhalb eines bestimmten Zeitraums
zu begleichen ist.
Makler
Ein Makler vermittelt Verträge gegen ein Entgelt.
Mehrerlösvertrag
Nach der Grundmietzeit wird das Fahrzeug durch den Leasinggeber
verkauft, erzielt sich hieraus ein Gewinn muss der Leasinggeber dem
Kunden einen gewissen Prozentsatz aus dem Mehrerlös
abtreten.
Mehrwertsteuer
Mehrwertsteuer wird auf sämtliche Güter und Dienstleistungen
erhoben.
Mitschuldner
Der zweite Darlehensnehmer ist für einen Kredit ebenso haftbar wie
der eigentliche Schuldner.
Modernisierung
Der Begriff Modernisierung ist vom Begriff Renovierung abzugrenzen
und bezeichnet alle Maßnahmen, die für die Erhaltung oder für die
Wiederherstellung der Bausubstanz durchgeführt werden.
Monatliche Rate
Wer einen Kredit in Anspruch genommen hat, muss diesen in
monatlichen, gleichbleibenden Beträgen zurückzahlen.
N
Nachfinanzierung
Eine Nachfinanzierung bezeichnet einen Nachtrag bei einer
Baufinanzierung, die aufgrund einer zu gering gewählten Kreditsumme
oder Bauänderungen notwendig wird.
Nachrangfinanzierung
Eine Nachrangfinanzierung bezeichnet ein untergeordnetes Darlehen,
welches zusätzlich zu einem bereits vorhandenen Darlehen, zumeist
zu schlechteren Konditionen, ebenfalls in ein Grundbuch eingetragen
wird.
Nebenleistungen
Nebenleistungen sind zusätzliche Zahlungsverpflichtungen des
Darlehensnehmers, zum Beispiel in Form von Schätzgebühren oder
Bereitstellungszinsen.
Nennbetrag
Der Nennbetrag ist der Darlehensbetrag inklusive aller Nebenkosten,
jedoch ohne die Zinsen.
Netto
Netto bedeutet so viel wie bereinigt.
Nettodarlehensbetrag
Dabei handelt es sich um den tatsächlichen Auszahlungsbetrages
eines Kredites nach Abzug aller Kosten.
Nettodividende
Die Nettodividende berechnet sich aus der Differenz der Dividende
und der Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 %.
Neufahrzeug
Ein Neufahrzeug ist ein Fahrzeug mit einem Kilometerstand von Null
und ohne Zulassung.
Nichtabnahmeentschädigung
Wird ein Darlehen genehmigt und das Geld durch die Bank
bereitgestellt, der Antragsteller das Darlehen aber nicht annimmt,
kann die Bank eine Nichtabnahmeentschädigung verlangen.
Nominalbetrag
Der Begriff Nominalbetrag bezeichnet den Nennbetrag eines Darlehens
und entspricht in der Regel nicht dem niedriger ausfallenden
Auszahlungsbetrag.
Nominalzins
Der Begriff Nominalzins bezeichnet den prozentualen Zinssatz, mit
dem ein Kredit verzinst wird.
Notaranderkonto
Das Notaranderkonto ist ein Treuhandkonto, das vom Notar in eigenem
Namen geführt wird.
Notarbestätigung
Bei einer Notarbestätigung handelt es sich um eine Bestätigung über
eine rangrichtige Eintragung in das Grundbuch.
Notarielle Beurkundung
Die notarielle Beurkundung ist für das Wirksamwerden von bestimmten
Rechtsgeschäften wie zum Beispiel den Erwerb auch für die Belastung
von Grundstücken in Deutschland zwingend vorgeschrieben und dient
dem Schutz vor übereilten Handlungen.
O
Oberflächenwasser
Der Begriff Oberflächenwasser bezeichnet jenes Wasser, welches
offen und ungebunden ist.
Oberflächenwasserabgabe
Die Oberflächenwasserabgabe ist eine Gebühr, die viele Städte und
Gemeinden in Abhängigkeit von der Größe und der Bebauung von
Immobilien von den Haus- und Grundstücksbesitzern
erheben.
Objekt
Der Begriff Objekt steht als Sammelbezeichnung für alle Häuser,
Wohnungen und Grundstücke, die im Rahmen einer Baufinanzierung als
Absicherung dienen.
Objektkredit
Der Kredit wird für ein bestimmtes Objekt im Rahmen einer
Immobilienfinanzierung vergeben.
P
Partnerkarte
Eine Partnerkarte ist eine Zusatzkarte für Familienmitglieder, die
Kunden zu günstigeren Konditionen im Vergleich zur Hauptkarte
erhalten.
Pfandbriefe
Festverzinsliche Wertpapiere als emittierte, gedeckte
Schuldverschreibungen werden nach dem Pfandbriefgesetz als
Pfandbriefe bezeichnet.
Post Ident Verfahren
Bei dem Post Ident Verfahren wird die Identität einer Person
entweder durch den Briefträger bei der Auslieferung der Unterlagen
oder am Schalter der Post überprüft.
Preisangabenverordnung
Der Begriff Preisangabenverordnung ist im Bereich der Kredite zu
finden und bezieht sich vor allem auf die jährliche anfallende
Belastung in Prozent.
Q
Quartalsdividende
Eine Quartalsdividende ist eine Dividende, die nicht jährlich am
Ende eines Geschäftsjahrs, sondern vierteljährlich ausgezahlt
wird.
Quellensteuer
Die Quellensteuer wird zum Beispiel auf Zinsen und Dividenden nach
dem Quellenprinzip erhoben.
R
Rahmenkredit
Ein Rahmenkredit ist ein Kredit mit einem festgelegten
Verfügungsrahmen für eine vertraglich vereinbarte Zeit zu einem
variablen Zinssatz.
Rangbescheinigung
Rangbescheinigung, teilweise wird sie auch als Notarbestätigung,
Ranggarantie oder Rangattest bezeichnet, ist eine kostenpflichtige
schriftliche Bestätigung, die ein Notar einer Bank über die
rangrichtige Eintragung in das Grundbuch ausstellt.
Rangstelle
Die Rangstelle bestimmt die Reihenfolge eines Gläubigers bei
mehreren Einträgen ins Grundbuch.
Ratenkredit
Ein Ratenkredit wird in monatlichen und gleichbleibenden Raten an
den Kreditgeber zurückgezahlt.
Realkredit
Der Begriff Realkredit bezieht sich auf einen Anteil des
Beleihungswerts, und zwar auf die ersten 60 Prozent.
Realkreditinstitute
Realkreditinstitute sind spezialisiert auf langfristige
Finanzierungen, die mit einer Grundschuldeintragung
einhergehen.
Refinanzierung
Die Refinanzierung ist für Hypothekenbanken von großer
Bedeutung.
Restkaufpreis
Der Restkaufpreis ist die Summe, die am Ende eines Leasingvertrages
nötig ist, um das geleaste Objekt zu erwerben.
Restschuld
Eine Restschuld ist der jeweils aktuelle Stand eines Kredites nach
Abzug der gezahlten Raten.
Restschuldversicherung
Eine Restschuldversicherung springt dann mit den Zahlungen der
Raten ein, wenn der Versicherungsnehmer aufgrund Tod, Krankheit
oder Arbeitslosigkeit einen Kredit nicht mehr weiterzahlen
kann.
Restwert
Der Restwert ist der buchhalterische Wert des Gebäudes, der sich
aus der Differenz der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie
der AfA ergibt.
Restwertvertrag
Bei einem Restwertvertrag wird am Ende der Vertragslaufzeit der
Restwert eines Fahrzeugs durch einen anerkannten Sachverständigen,
zum Beispiel vom TÜV oder von der Dekra, geschätzt.
Risiko Lebensversicherung
Die Risiko Lebensversicherung deckt den Todesfall des
Versicherungsnehmers ab.
Rückgewähransprüche
Die Rückgewährungsansprüche beziehen sich auf eine Grundschuld, die
nach der vollständigen Tilgung aufgrund der Zweckbestimmung
gelöscht werden kann.
Rücktritt vom Darlehensvertrag
Von einem Rücktritt vom Darlehensvertrag wird dann gesprochen, wenn
ein Kreditgeber trotz vorheriger Zusage ein Darlehen
verweigert.
Rückzahlung
Die Rückzahlung ist die Tilgung eines Kredites oder
Ratenzahlungsvertrages.
S
Schlussrate
Die Schlussrate ist die letzte Rate einer Finanzierung.
Schlussratenfinanzierung
Bei einer Schlussratenfinanzierung tilgt der Darlehensnehmer
während der Laufzeit nur einen Teil des aufgenommenen Kredits und
hat dafür am Ende der Laufzeit mit einer letzten Rate die
Restschuld vollständig zu bezahlen.
Schufa
Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung)
sammelt Daten über jeden Bürger, die sein Zahlungsverhalten
betreffen.
Schuldzinsenabzug
Bei Erfüllung von bestimmten Voraussetzungen können die Zinsen für
ein Darlehen bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung
steuermindernd als Werbungskosten abgesetzt werden.
Schuldübernahme
Eine Schuldübernahme, zum Beispiel im Rahmen eines Verkaufs einer
Immobilie, bezeichnet die Übertragung eines bestehenden Darlehens
von einem Darlehensnehmer auf einen anderen; die Finanzierung
bleibt dabei zu den vereinbarten Konditionen bestehen.
Schätzgebuhren
Schätzgebühren, pauschal oder als fester Wert berechnet, werden von
Banken unberechtigterweise für das Prüfen von Sicherheiten einem
Kreditnehmer in Rechnung
gestellt. Schätzung
Bei einer Schätzung wird der Wert eines Beleihungsobjekts durch
einen anerkannten Sachverständigen in einem Wertgutachten
ermittelt.
Selbstschuldnerische Bürgschaft
Die Bürgschaft ist eine Vereinbarung, für die Verpflichtung eines
Darlehensnehmers einzustehen.
Sicherheiten
Wer einen Kredit vergibt, möchte diesen absichern.
Sicherungszweckerklärung
Diese Erklärung ist in der Regel ein Zusatz zum Darlehensvertrag
und dient der Grundschuldabsicherung.
Sonderausgaben
Sonderausgaben können unter Umständen als Aufwendungen einkommens-
und steuermindernd abgesetzt werden.
Sondertilgung
Eine Sondertilgung ist eine zusätzliche Zahlung für einen Kredit,
die außerplanmäßig erfolgt.
Sonderzahlung
Sonderzahlungen reduzieren die monatliche Leasingrate und sind bei
einigen Verträgen zwingend vorgeschrieben.
Spekulationsfrist
Diese Frist bezeichnet eine bestimmte Zeitdauer, nach deren Ende
keine Steuern auf entstandene Gewinne gezahlt werden
müssen.
Steuerliche Förderung
Die steuerliche Förderung des Wohnungsbaus umfasst die Maßnahmen
von Sonderausgaben, Abschreibungen und Schuldzinsenabzug.
T
Taxe
Der Begriff Taxe bezeichnet die Ermittlung des Beleihungswertes
durch einen unabhängigen, zumeist aber vom Kreditinstitut
beauftragten Sachverständigen.
Taxkosten
Der Begriff Taxkosten bezeichnet die Schätzgebühren, die vom
Darlehensnehmer für die Schätzung einer Immobilie im Rahmen der
Erstellung eines Wertgutachtens zu tragen sind.
Teilamortisation
Bei einer Teilamortisation wird während des Leasings nur ein
vertraglich festgelegter Teil innerhalb der Laufzeit
amortisiert.
Teilauszahlung
Bei der Errichtung von Neubauten ist eine Teilauszahlung in
Abhängigkeit vom Baufortschritt üblich.
Teilauszahlungszuschläge
Teilauszahlungszuschläge stellen einen erhöhten Nominalzins, etwa
in Höhe von 1 Prozent, dar.
Teilbaugenehmigung
Teilweise wird eine Genehmigung nicht für einen ganzen Bau, sondern
nur für einen bestimmten Bauabschnitt erteilt und als
Teilbaugenehmigung bezeichnet.
Tilgung
Unter Tilgung wird die Rückzahlung eines Kredites
verstanden.
Tilgungsaussetzung
Die Tilgungsaussetzung bezeichnet ein vereinbarungsgemäßes
Aussetzen der Tilgung, wenn eine Lebensversicherung oder
Bausparvertrag zur Tilgung verwendet wird.
Tilgungsfreijahre
Tilgungsfreijahre bezeichnen tilgungsfreie Zeiten, die ein
Kreditnehmer mit Banken oder seinen anderen Gläubigern vereinbaren
kann.
Tilgungshypothek
Die Tilgungshypothek bezeichnet eine Darlehensform, die auch unter
dem Begriff Annuitäten- oder Amortisationsdarlehen zu finden
ist.
Tilgungsplan
Ein Tilgungsplan ist eine übersichtliche Aufstellung über den
Verlauf eines gewährten Darlehens.
Tilgungsstreckung
Eine Tilgungsstreckung bezeichnet die Verlängerung der Laufzeit
eines Darlehens, womit sich die monatlichen Belastungen
verringern.
Tilgungsverrechnung
Der Begriff Tilgungsverrechnung bezieht sich auf die
Preisangabenverordnung.
Treuhandauszahlung
Bei einer Treuhandauszahlung handelt es sich um eine Zahlung an
einen Treuhänder.
U
Umbauter Raum
Das Bauvolumen wird als umbauter Raum bezeichnet und in Kubikmetern
angegeben.
Umsatz
Die Summe aller Erlöse in einem Geschäftsjahr werden als Umsatz
bezeichnet.
Umschuldung
Die Umschuldung bezeichnet die Verlagerung von Verbindlichkeiten
eines Schuldners auf einen neuen Gläubiger und findet zumeist mit
dem Ziel der Kostensenkung aufgrund eines niedrigeren Zinssatzes
statt.
Unverbindliche Preisempfehlung (UPE)
Der Hersteller gibt Richt-Verkaufswerte für eine Ware an.
V
Valutierung
Der Begriff Valutierung bezeichnet die Auszahlung eines Darlehens
bei Vorliegen der notwendigen Voraussetzungen.
Variabler Zinssatz
Variabler Zinssatz bedeutet, dass sich die Höhe der Zinsen nach
oben oder nach unten hin bewegen können.
Verbundfinanzierung
Bei dieser gemischten Finanzierungsform wird das Eigenkapital einer
Bank mit Krediten weiterer Kreditinstitute in einem
Darlehensvertrag an den jeweiligen Kreditnehmer
vergeben.
Verkehrswert
Der Verkehrswert einer Immobilie wird aufgrund ihrer Beschaffenheit
und der Lage des Grundstücks ermittelt.
Versicherungsdarlehen
Ein Versicherungsdarlehen ist eine Form der Baufinanzierung, bei
der Versicherungsnehmer Beiträge in eine Lebensversicherung
einzahlt.
Verzugszinsen
Gerät ein Kreditnehmer mit der Zahlung in Rückstand und erfolgt
diese verspätet, kann die Bank Verzugszinsen für den verspäteten
Zahlungszeitraum berechnen.
Vollamortisation
Bei einer Vollamortisation wird während der Laufzeit vom Vertrag
der gesamte Kaufpreis getilgt, somit geht das Eigentum an den
Leasingnehmer über.
Vorfälligkeitsentschädigung
Wer einen Kredit vorzeitig zurückzahlt, muss eine
Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank zahlen.
Vorlasten
Vorlasten bezeichnen bereits bestehende
Grundschuldeinträge.
Vorschaltdarlehen
Bei einem Vorschaltdarlehen handelt es sich um ein kurzfristiges
Darlehen, dessen Laufzeit lediglich zwei Jahre beträgt.
Vorvalutierungszuschlag
Die Erhebung von einem Vorvalutierungszuschlag erfolgt für die Zeit
von der Darlehensauszahlung bis zum Eintrag in das Grundbuch.
W
Werbungskosten
Unter Werbungskosten fallen zum Beispiel die Darlehenszinsen, die
Bewirtschaftungskosten sowie die Abschreibungen.
Wertermittlung
Bei der Wertermittlung wird der Verkehrswert eines Objekts durch
einen Sachverständigen ermittelt und als Beleihungswert im
Gutachten festgehalten.
Wertgutachten
Ein Wertgutachten wird durch einen Sachverständigen erstellt und
ist die Grundlage für die Festlegung des Beleihungswertes eines
Objekts.
Wohnfläche
Die Wohnfläche eines Gebäudes ist für seine Bewertung von
entscheidender Bedeutung.
Wohngebäudeversicherung
Eine Wohngebäudeversicherung bietet einen Versicherungsschutz bei
Schäden aufgrund von Feuer, Sturm, Hagel, Blitzschlag sowie
Leitungswasser.
Z
Zahlungsverzug
Zahlt ein Kreditnehmer seine monatliche Rate nicht pünktlich, wird
von einem Zahlungsverzug gesprochen.
Zinsanpassung
Aufgrund der langen Laufzeiten erfolgt bei einer Festzinshypothek
nach Ablauf der Zinsbindung eine Zinsanpassung an die bestehenden
Marktverhältnisse.
Zinsbindung
Der Begriff Zinsbindung bezeichnet die Dauer der
Zinsfestschreibung.
Zinsfestschreibung
Der Begriff Zinsfestschreibung ist im Bereich der Hypothekenbanken
zu finden und bezeichnet die Dauer, für die ein bestimmter Zinssatz
vertraglich garantiert wird.
Zinssatz
Unter dem Zinssatz versteht man die Höhe der Zinsen in Prozent auf
das Jahr gerechnet.
Zusage
Eine Zusage liegt vor, wenn zwei übereinstimmende
Willenserklärungen vorhanden sind, die Bank also der Kreditanfrage
des Antragstellers zustimmt, den Kredit vergibt und später
auszahlt.
Zusatzsicherheiten
Teilweise fordern Banken für die Vergabe eines Kredites
Zusatzsicherheiten.
Zwangsvollstreckung
Wird ein Kredit nicht zurückgezahlt, erfolgt die
Zwangsvollstreckung der Sache.
Zweckerklärung
Die vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Kreditnehmer und dem
Kreditgeber hinsichtlich der Höhe der Grundschuld sowie der
Sicherung der Verbindlichkeiten sind in der Zweckerklärung
festgehalten.
Zwischenfinanzierung
Bei der Zwischenfinanzierung handelt es sich um einen Brückenkredit
mit entsprechend kurzer Laufzeit, der nach Ablauf in eine
langfristige Finanzierung transformiert wird.
Ö
Öffentliche Forderung des
Wohnungsbaus
Der Begriff Öffentliche Förderung des Wohnungsbaus bezeichnet
Fördermaßnahmen vom Staat zum Beispiel in Form von
Steuervergünstigungen, Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten sowie
Bürgschaften.
Ü
Überführungskosten
Der Begriff Überführungskosten bezeichnet die Summe der Kosten, die
für die Verbringung eines Neufahrzeuges ab Werk entstehen und vom
Neuwagenkäufer in Form einer Barzahlung oder als Einschluss in der
Finanzierung zu entrichten sind.