Wind an sich stellt bereits eine Form von Energie dar. Dies merkt man schnell bei einem starken Sturm oder gar eines orkanes. Bei Wind ist die Luft mit einer ganz bestimmten Geschwindigkeit in Bewegung. Unsere Luft besteht zu großen Teilen aus Stickstoff und Sauerstoff. Diese Stoffe widerum bestehen aus kleinen Molekülen und verfügen daher über eine bestimmte Masse und ist somit in Bewegung. Wenn eine Masse, in diesem fall die Luft, in Bewegung ist, spricht man von kinetischer Energie. Diese wird umgangssprachlich als Bewegungsernergie bezeichnet.
Der mensch kann sich die Bewegungsernergie zu nutzen machen. Die kinetische Energie wird im Prnzip aufgefangen und kann zur Fortbewegung genutz werden. Dies ist zum Beispiel bei Segelschiffen der Fall. Um aus der Bewegungsenergie jedoch Strom erzeugen zu können, muss diese Energie in eine andere Energieform umgewandelt werden. Dies geschieht heutzutage mit Windkraftanlagen, welche die kenetische Energie in elektrische Energie umwandeln. Das Prinzip dahinter werden wir hier einmal kurz erklären.
Das auffälligste einer Windkraftanlage sind die an einer drehbaren Gondel angebrachten Rotorblätter, die im Idealfall immer zum Wind ausgerichtet sind. Die großen Rotorblätter fangen die Bewegungsenergie des Windes ein und fangen dadurch an sich zu drehen. Man sagt auch, die Rotblätter fangen an zu rotieren. Daraus entsteht voerts einmal eine Rotationsenergie. Die nun sich drehenden Rotorblätter treiben widerum eine Antriebswelle an, welche im inneren mit einem Generator verbunden ist. Die Antriebswelle triebt also über die Rotation den Generator an. Der Generator setzt dann die Rotationsenergie in elektrischen strom um.
Die vom Generator erzeugte Energie soll natürlich genutzt werden. Über Hochspannungsnetze wird der nun erzeugte elektrische Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Um die vielen Windkraftanlagen auch voll nutzen zu können, muss in Deutschland die Netzübertragung schnell und wirkungsvoll ausgebaut werden. Die heutigen Trassen können nicht immer den ganzen erzeugten Strom aufnehmen und drohen daher zu überlasten. So wird des öfteren auch einmal einige Windräder abgeschaltet, um das Netz zu schonen und beugen somit einer Netzüberlastung vor.
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